Wie Weihnachten in Europa gefeiert wird: die interessantesten Traditionen in verschiedenen Ländern
- Weihnachten in Deutschland: Advent, Märkte und die Ursprünge europäischer Traditionen
- Weihnachten in Schweden: Kerzen, Julmanden und Strohziege
- Weihnachten in Norwegen: Jul, alte Glaubensvorstellungen und Weihnachtslegenden
- Weihnachten in Finnland: Sauna, Joulupukki und Kerzenlicht
- Weihnachten in Tschechien: Mikuláš, Ježíšek und das Weihnachtsgeheimnis
- Weihnachten in Österreich: traditionelle Märkte, Kerzen und das Christkind
- Weihnachten in Belgien: alte Bräuche, Theateraufführungen und weihnachtliche Leckereien
Die Adventszeit, Weihnachtsmärkte, ungewöhnliche Figuren und alte Rituale - Weihnachten in Europa ist voller Symbole und Überraschungen. In diesem Artikel haben wir die interessantesten Traditionen der Weihnachtsfeiern in verschiedenen Ländern gesammelt. Erfahren Sie, wie sich die Weihnachtsferien in Deutschland, Skandinavien und Mitteleuropa voneinander unterscheiden
Weihnachten in Europa ist eine besondere Zeit, in der die Städte mit Lichtern, Backduft und Vorfreude auf das Wunder erfüllt sind. Trotz gemeinsamer christlicher Wurzeln hat jedes Land seine eigenen Weihnachtstraditionen entwickelt, die über Jahrhunderte hinweg unter dem Einfluss der Geschichte, des Klimas und lokaler Glaubensvorstellungen entstanden sind. Deshalb ist die Weihnachtsfeier in Europa so vielfältig: von lauten Märkten und Kostümparaden bis hin zu ruhigen Familienabenden bei Kerzenschein.
In den meisten europäischen Ländern gilt Weihnachten als Familienfest, das zu Hause gefeiert wird, und das eigentliche Festleben beginnt schon vorher – während der Adventszeit. In dieser Zeit werden Weihnachtsmärkte eröffnet, festliche Beleuchtungen angezündet und alte Bräuche gepflegt, von denen viele bis heute erhalten geblieben sind. Im Folgenden erzählen wir Ihnen, wie Weihnachten in verschiedenen Ländern Europas gefeiert wird und welche Traditionen diese Feiertage so einzigartig machen.
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Weihnachten in Deutschland: Advent, Märkte und die Ursprünge europäischer Traditionen
Deutschland gilt als eines der wichtigsten Weihnachtsländer Europas, denn hier entstanden viele Traditionen, die sich später auf dem gesamten Kontinent verbreiteten. Für die Deutschen ist Weihnachten nicht nur ein paar Feiertage, sondern eine ganze Vorbereitungszeit, bekannt als Advent, die etwa vier Wochen vor dem 25. Dezember beginnt.
Zu dieser Zeit erscheinen in den Häusern Adventskalender und Weihnachtskränze (Adventkranz). Jeden Sonntag wird eine neue Kerze auf dem Kranz angezündet, um die Annäherung von Weihnachten zu symbolisieren. Häuser und Höfe werden besonders sorgfältig geschmückt: An den Türen werden Kränze aufgehängt, die Fenster mit Figuren und Anhängern verziert und auf den Fensterbänken echte Wachskerzen angezündet. Draußen werden oft Krippen, Figuren von Hirschen, Hasen und andere weihnachtliche Symbole aufgestellt, wodurch die Wohnviertel zu echten Weihnachtsausstellungen werden.
Gerade in Deutschland hat die Tradition, einen Weihnachtsbaum zu schmücken, ihren Ursprung. Im Mittelalter wurden bei Weihnachtsaufführungen in Kirchen immergrüne Tannenbäume, Symbole des Paradiesbaums, verwendet, die mit roten Äpfeln geschmückt wurden. Mit der Zeit verschwanden die Theateraufführungen, aber der Weihnachtsbaum blieb und wurde zu einem festen Bestandteil der Feierlichkeiten. Heute schmücken die Deutschen ihn oft nicht nur mit Spielzeug, sondern auch mit Lebkuchen, Keksen in Form von Sternen, Vögeln oder Reitern sowie mit Spitzenelementen.
Einen besonderen Platz in der deutschen Weihnachtszeit nehmen die Weihnachtsmärkte ein, die als einige der besten in Europa gelten. Sie öffnen bereits Ende November und sind bis Heiligabend geöffnet. In großen Städten wie München oder Nürnberg finden gleichzeitig Dutzende von Märkten statt, jeder mit seinem eigenen Thema und seiner eigenen Atmosphäre. Hier werden Weihnachtsschmuck, Handwerkskunst, heißer Glühwein, geröstete Kastanien und traditionelles Gebäck verkauft.
Zu den weniger bekannten, aber sehr symbolträchtigen Traditionen gehört der Tag der Heiligen Barbara am 4. Dezember. An diesem Tag stellen die Deutschen Kirsch- oder Forsythienzweige ins Wasser. Wenn sie bis Weihnachten blühen, gilt dies als gutes Zeichen und Symbol für Glück. Am 5. Dezember finden in den südlichen Regionen des Landes Kostümparaden namens Krampuslauf statt, bei denen die Teilnehmer in den Kostümen des mythischen Krampus Passanten erschrecken und so an alte Volksglauben erinnern.
Die Weihnachtszeit in Deutschland endet traditionell am 6. Januar mit dem Dreikönigstag. In einigen Bundesländern ist dies ein offizieller Feiertag, und genau an diesem Tag räumen die Deutschen den Weihnachtsbaum weg und verabschieden sich endgültig von der festlichen Atmosphäre bis zum nächsten Jahr.
Weihnachten in Schweden: Kerzen, Julmanden und Strohziege
In Schweden ist Weihnachten eines der wichtigsten Feste des Jahres, das eng mit Licht, Gemütlichkeit und alten skandinavischen Traditionen verbunden ist. Die Vorbereitungen dafür beginnen lange vor dem 25. Dezember, nämlich am ersten Adventssonntag, wenn in den Häusern Kerzen in speziellen Kerzenhaltern oder Kränzen angezündet werden. Jede Woche kommt eine neue Kerze hinzu, die das Haus in der dunklen Winterzeit allmählich mit warmem Licht erfüllt.
Der Festtagstisch in Schweden hat seinen eigenen Charakter und unterscheidet sich erheblich von den Weihnachtsmenüs anderer europäischer Länder. Traditionell werden Weihnachtskeule, Schweinswürstchen, marinierter Hering, Kartoffeln, Roggenbrot und das Gericht Gubbröra – eine Mischung aus Eiern und Sardellen – serviert. Einen besonderen Platz nimmt Lutefisk ein – Fisch, der nach einem speziellen Verfahren eingelegt wird. All dies wird mit Glühwein oder seiner schwedischen Variante, dem Glögg, heruntergespült.
Ein besonderer Teil der Feierlichkeiten ist das Erscheinen der Weihnachtsfigur Julklapp. Traditionell verlässt eines der Familienmitglieder am Heiligabend unbemerkt das Haus, und wenige Minuten später klopft Julklapp mit einem Sack voller Geschenke an die Tür. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hinterlässt er die Geschenke nicht heimlich unter dem Weihnachtsbaum. Die Übergabe der Geschenke erfolgt persönlich und wird von Witzen und Gesprächen begleitet.
Eine der bekanntesten schwedischen Weihnachtstraditionen ist der Stroh-Weihnachtsbock. In der Stadt Gävle wird jedes Jahr während der Adventszeit eine riesige Strohziege aufgestellt, die zu einem echten Symbol für das schwedische Weihnachtsfest geworden ist. Trotz verstärkter Sicherheitsvorkehrungen wird diese Installation oft zum Ziel von Streichen – man versucht, sie in Brand zu setzen, und im Laufe der Jahre hat sich dies zu einer Art inoffiziellem Wettbewerb entwickelt.
Weihnachten in Schweden verbindet christliche Traditionen mit Elementen alter nordischer Glaubensvorstellungen. Kerzen, natürliche Materialien in der Dekoration, zurückhaltende Verzierungen und die Betonung des Familienkreises schaffen eine besondere Atmosphäre der Ruhe und Gemütlichkeit, die das schwedische Fest von anderen europäischen Ländern unterscheidet.
Im vorherigen Artikel haben wir über die 5 besten Städte Europas für eine günstige Winterreise laut Travel Off Path berichtet.
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Weihnachten in Norwegen: Jul, alte Glaubensvorstellungen und Weihnachtslegenden
In Norwegen wird Weihnachten Jul genannt, und viele Festtagstraditionen haben hier ihre Wurzeln noch in vorchristlicher Zeit. Für die Norweger ist es nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch eine Kombination aus alten skandinavischen Glaubensvorstellungen, Familienbräuchen und Wintermagie. Deshalb ist das norwegische Weihnachtsfest voller Symbole, die für Besucher des Landes ungewohnt erscheinen mögen.
Die wichtigste Weihnachtsfigur in Norwegen ist Julenisse – eine lokale Variante des Weihnachtsmanns. Sein Bild stammt von einem mythischen Hausgeist, der der Legende nach den Haushalt und das Vieh beschützte. In der Weihnachtszeit bringt Julenisse den Kindern Geschenke und gilt als freundlicher Beschützer des Hauses.
Der Festtagstisch in Norwegen ist recht einfach, aber reichhaltig. Traditionell werden gebackene Schweine- oder Lammrippchen, Kabeljau und Weihnachtsbier serviert. Der Bierkonsum hat einen historischen Hintergrund: Schon in heidnischen Zeiten wurde Jul mit Opfergaben und festlichen Banketten gefeiert, und Bier galt als obligatorischer Bestandteil der Feierlichkeiten.
Eine der interessantesten und zugleich ungewöhnlichsten Traditionen ist der Brauch, an Heiligabend Besen zu verstecken. Nach altem Glauben werden in der Weihnachtsnacht böse Mächte aktiv, insbesondere Hexen, die Besen als Fortbewegungsmittel nutzen können. Um ihnen ihr „Transportmittel” zu nehmen, verstecken die Norweger ihre Besen vor ihren Augen – dieser Brauch hat sich in vielen Regionen bis heute erhalten.
Während der Weihnachtszeit schmücken norwegische Städte und Dörfer ihre Fenster mit Lichterketten und Laternen. Besonders märchenhaft sieht zu dieser Zeit die Stadt Røros mit ihren Holzhäusern aus, die auf der UNESCO-Liste stehen. Die winterliche Märchenatmosphäre wird durch Schnee, sanfte Beleuchtung und traditionelle Weihnachtsmärkte ergänzt.
Interessanterweise befindet sich in der Stadt Drøbak das Postamt des Weihnachtsmanns und der einzige Weihnachtsladen Skandinaviens, der das ganze Jahr über geöffnet ist. Und in Bergen kommen die Einwohner jedes Jahr zusammen, um eine ganze Stadt aus Lebkuchen zu bauen, an deren Gestaltung sich Schulen, Kindergärten und lokale Unternehmen beteiligen.
Weihnachten in Finnland: Sauna, Joulupukki und Kerzenlicht
Für die Finnen ist Weihnachten eines der wichtigsten Feste des Jahres, geprägt von Stille, Respekt vor Traditionen und einer besonderen Verbindung zur Natur. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend des Heiligabends, dem 23. Dezember, wenn die Häuser mit Weihnachtsbäumen geschmückt werden. Als traditionelle Dekoration gelten geometrische Strohfiguren, sogenannte Kimmeli, die Wohlstand und Harmonie im Haus symbolisieren.
Eine der charakteristischsten Weihnachtstraditionen in Finnland ist der obligatorische Besuch der Sauna. Die Finnen glauben, dass in der Sauna der Weihnachtself lebt – der Schutzgeist der Familie. Am Heiligabend wird die Sauna gründlich gereinigt, mit Kerzen beleuchtet und man verbringt mehrere Stunden im Dampfbad, um sich auf die festliche Nacht vorzubereiten. Dieses Ritual hat nicht nur eine symbolische, sondern auch eine praktische Bedeutung – die Reinigung des Körpers und der Gedanken vor dem Fest.
Am selben Tag ist es üblich, die Gräber der Angehörigen zu besuchen. Die Finnen bringen Tannenzweige und Kränze mit und zünden Kerzen an, und wenn es am Abend dunkel wird, verwandeln sich die Friedhöfe in ein Meer aus flackernden Lichtern. Diese Tradition verleiht dem finnischen Weihnachtsfest eine besondere Tiefe und ruhige Feierlichkeit.
Der Weihnachtsmorgen in Finnland beginnt in der Regel mit einem Kirchenbesuch, woraufhin der für Kinder am meisten erwartete Moment folgt – das Erscheinen von Joulupukki. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern kommt der finnische Weihnachtsmann persönlich und hinterlässt keine Geschenke heimlich. Oft schlüpft ein Vater oder Nachbar in seine Rolle, aber die Kinder glauben gerne, dass der echte Joulupukki zusammen mit seiner Frau und seinen Helfern, den Gnomen, in Finnland lebt.
Interessanterweise bedeutet der Name Joulupukki übersetzt „Weihnachtsziege“, denn in alten Zeiten brachte genau dieses Tier den Kindern Geschenke. Der Legende nach fährt Joulupukki mit einem von Ziegen statt von Rentieren gezogenen Schlitten, was ihn von anderen Weihnachtsfiguren in Europa unterscheidet.
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Weihnachten in Tschechien: Mikuláš, Ježíšek und das Weihnachtsgeheimnis
Weihnachten in Tschechien verbindet familiäre Atmosphäre, Elemente des Volkstheaters und den Glauben an das Weihnachtswunder. Die Festtage beginnen hier bereits am 5. Dezember, wenn der Heilige Mikuláš in Begleitung eines Engels und eines Teufels durch die Straßen der Städte und Dörfer zieht. Diese Prozession verwandelt die Vorweihnachtsabende in ein wahres Spektakel, insbesondere für Kinder.
Nikolaus kommt mit einem Korb voller Geschenke zu den Häusern, überprüft aber zuerst, ob die Kinder das ganze Jahr über brav waren. Die Teufel drohen scherzhaft, die unartigen Kinder in die Hölle zu bringen, während die Engel sich für sie einsetzen. Letztendlich erhalten die meisten Kinder Süßigkeiten und kleine Geschenke – dieser Abend ist voller Emotionen, Lachen und leichter Spannung.
Das wichtigste Weihnachtswunder findet jedoch am 24. Dezember, am Heiligabend, statt. An diesem Tag erhalten sowohl Kinder als auch Erwachsene Geschenke, aber diese werden nicht vom Weihnachtsmann gebracht, sondern von Ježíšek – dem kleinen Jesus. Wie er das genau macht, weiß niemand: Man muss nur für ein paar Minuten den Raum verlassen, und schon liegen die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Diese Geheimniskrämerei ist ein wichtiger Teil der tschechischen Weihnachtstradition.
Ježíšek ist in Tschechien so beliebt, dass er sogar ein eigenes Postamt in der Stadt Boží Dar hat, die in den Bergen an der Grenze zu Deutschland liegt. Jedes Jahr kommen hier Zehntausende Briefe von Kindern an, die einen speziellen Weihnachtsstempel haben möchten, bevor ihr Brief an den Empfänger verschickt wird.
Die Weihnachtstraditionen in Tschechien unterstreichen die Bedeutung des Familienkreises, die Erwartung des Wunders und den Glauben daran, dass die wichtigsten Dinge still und unbemerkt geschehen. Genau diese zurückhaltende, aber bezaubernde Atmosphäre macht das tschechische Weihnachtsfest so besonders bewegend.
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Weihnachten in Österreich: traditionelle Märkte, Kerzen und das Christkind
Das österreichische Weihnachtsfest zeichnet sich durch eine besonders zurückhaltende Atmosphäre und die Treue zu alten Traditionen aus. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern sind die Weihnachtsmärkte hier weniger kommerziell und erinnern eher an gemütliche Festtagsbegegnungen. In Wien finden sie in mehreren Stadtteilen statt, von morgens bis spät abends, und erfüllen die Straßen mit dem Duft von Gebäck, Gewürzen und heißen Getränken.
Auf österreichischen Märkten werden handgefertigte Produkte, Weihnachtsschmuck und traditionelle Leckereien verkauft. Eines der beliebtesten Produkte ist der Stollen – ein Weihnachtskuchen mit Trockenfrüchten und Puderzucker. Süßigkeiten spielen auch in der Wohnraumdekoration eine wichtige Rolle: Weihnachtsbäume werden mit Schokolade, Marzipan, Eichhörnchen- und Taubenfiguren aus Teig geschmückt. Daneben kommen klassische Dekorationen zum Einsatz, meist in Rot- und Goldtönen.
Besondere Bedeutung haben in Österreich echte Wachskerzen. Sie werden nicht nur angezündet, um Stimmung zu schaffen – es gibt ein ganzes Ritual, das mit dem Beginn des Weihnachtsabends verbunden ist. Das Licht der Kerzen symbolisiert Reinheit, Hoffnung und die Geburt des Neuen und schafft genau die warme Atmosphäre, mit der das österreichische Weihnachtsfest verbunden ist.
Geschenke werden in Österreich, wie auch in Tschechien, vom Christkind gebracht. Die Kinder schreiben im Voraus Wunschzettel und legen sie auf die Fensterbank, woraufhin am Heiligabend Geschenke unter dem Weihnachtsbaum erscheinen. Es wird angenommen, dass das Christkind unbemerkt kommt, weshalb es niemand jemals sieht.
Um den Kindern das Warten auf Weihnachten zu erleichtern, schenken ihnen die Eltern Adventskalender. In Österreich haben diese oft die Form von Häuschen oder Eisenbahnen mit 24 Fenstern. Jeden Tag öffnet das Kind ein Fenster und findet darin ein kleines Spielzeug oder Süßigkeiten, wodurch es sich allmählich dem Festabend nähert.
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Weihnachten in Belgien: alte Bräuche, Theateraufführungen und weihnachtliche Leckereien
Weihnachten in Belgien hat tiefe historische Wurzeln und bewahrt viele Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Während der Adventszeit erscheinen in den Häusern der Belgier Weihnachtskrippen mit Figuren der Jungfrau Maria, Josef, dem Jesuskind und den Heiligen Drei Königen. In vielen Familien sind diese Figuren alte Relikte, die als Teil der Familiengeschichte sorgfältig aufbewahrt werden.
In der Weihnachtszeit finden in vielen Städten und Dörfern Belgiens Theateraufführungen statt, die der Geburt Christi gewidmet sind. Diese Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, daher treten die Darsteller oft in Kostümen aus dieser Zeit auf. Solche Aufführungen kann man direkt auf den Stadtplätzen oder in der Nähe von Kirchen sehen, und sie sind ein wichtiger Teil der festlichen Atmosphäre.
Besonders ungewöhnlich wird Weihnachten in der Provinz Namur gefeiert. Hier verbringen viele Menschen die Festnacht in Cafés und Kneipen beim Kartenspiel. Das ist nicht nur Unterhaltung, sondern ein echtes Weihnachtsritual. Der Gewinner des Spiels erhält einen Kerstbroden – ein mit Zuckerguss überzogenes Gebäck in Form eines Engels oder des Jesuskindes – oder ein großes Schokoladenstück, das ebenfalls als traditionelles Weihnachtssymbol gilt.
Bis vor kurzem gab es in Belgien noch einen weiteren alten Brauch – das Blasen des Weihnachtshorns. Dieses Instrument wurde aus Holz oder Metall hergestellt und über Brunnen verwendet, um den Klang zu verstärken. Das Horn wurde täglich von Heiligabend bis zum Dreikönigstag geblasen, in dem Glauben, dass der laute Klang die „wilde Jagd” vertreiben könne – eine imaginäre Schar böser Geister, die der Legende nach in diesen Tagen durch den Himmel zieht.
Aus dem gleichen Grund umrundeten die Belgier ihre Häuser mit Fackeln und Kerzen, räucherten ihre Wohnungen mit Wacholder und läuteten Glocken. Heute gehören diese Bräuche größtenteils der Vergangenheit an, aber die Erinnerung an sie prägt weiterhin den besonderen Charakter des belgischen Weihnachtsfestes.
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