Die Tourismussteuern steigen: 5 beliebte Reiseziele, an denen das Reisen 2026 teurer wird
Das Reisen rund um die Welt wird allmählich teurer aufgrund neuer Touristensteuern und Gebühren. Erfahren Sie, welche Länder und Städte 2026 mit höheren Lebenshaltungs- oder Eintrittskosten für Touristen rechnen müssen und wie sich dies auf Ihr Reisebudget auswirken wird
Bei der Planung von Reisen für das Jahr 2026 sollten Reisende nicht nur die Preise für Tickets und Unterkünfte berücksichtigen, sondern auch zusätzliche Kosten in Form von Kurtaxen. Wie Business Insider berichtet, führen immer mehr Städte und Länder neue oder höhere Kurtaxen ein, um die Belastung der Infrastruktur auszugleichen und den Overtourismus zu bekämpfen. Analysten haben fünf Reiseziele genannt, an denen Urlaub im nächsten Jahr deutlich teurer werden könnte.
Edinburgh: Schottlands erste Kurtaxe
Edinburgh wird die erste Stadt in Schottland sein, die offiziell eine Kurtaxe einführt. Ab dem 24. Juli 2026 zahlen Reisende 5 % der Kosten für die Hotelunterkunft für die ersten fünf Nächte ihres Aufenthalts.
Die lokalen Behörden begründen diese Neuerung mit der Notwendigkeit, den Status von Edinburgh als eines der weltweit führenden kulturellen und historischen Zentren zu erhalten. Jedes Jahr empfängt die Stadt Millionen von Touristen, unter anderem dank ihrer Sommerfestivals – dem Edinburgh International Festival, dem Festival Fringe und dem Royal Edinburgh Military Tattoo.
Die neue Abgabe soll bis 2029 bis zu 50 Millionen Pfund pro Jahr einbringen, die für den Ausbau der Infrastruktur und eine effektivere Steuerung der Touristenströme verwendet werden sollen.
Kyoto: Erhöhung der Beherbergungssteuer
In Japan wird ab dem 1. März die Kurtaxe für Unterkünfte in Kyoto, einer der beliebtesten Städte des Landes, erhöht. Die Höhe der Steuer hängt von den Kosten für eine Übernachtung ab:
● Für Unterkünfte, die weniger als 6.000 Yen (ca. 38 US-Dollar) kosten, bleibt die Steuer bei 200 Yen.
● Für Zimmer im Bereich von 6.000 bis 20.000 Yen wird die Gebühr auf 400 Yen erhöht.
● Für Zimmer, die zwischen 50.000 und 100.000 Yen kosten, wird die Steuer von 1.000 auf 4.000 Yen erhöht.
● Für Zimmer, die mehr als 100.000 Yen kosten, wird die Steuer auf 10.000 Yen erhöht.
Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass die aktualisierte Steuer jährlich etwa 12,6 Milliarden Yen einbringen wird, die sie in städtische Dienstleistungen und die Erhaltung des historischen Erbes investieren will.
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Barcelona: Verdopplung der Steuer für Luxusunterkünfte
Barcelona, wo seit mehreren Jahren Proteste gegen den Massentourismus stattfinden, bereitet sich darauf vor, die Tourismussteuer für teure Unterkünfte zu erhöhen.
Derzeit zahlen Touristen, die in Fünf-Sterne-Hotels und Luxusapartments übernachten, 3,50 € pro Nacht. Nach den aktualisierten Vorschriften Kataloniens soll diese Steuer auf 7 € pro Nacht erhöht werden.
Die Änderungen sollten eigentlich 2025 in Kraft treten, wurden jedoch bis mindestens April 2026 verschoben. Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten und einer zunehmenden Ablehnung des Massentourismus getroffen, die sich im Sommer 2024–2025 verschärfte.
Thailand: Touristensteuer für die Einreise
Thailand bereitet die Einführung einer Einreise-Touristensteuer vor, die seit mehreren Jahren diskutiert wird.
Bereits 2023 genehmigte die Regierung die Gebühr im Grundsatz:
● 300 Baht (etwa 10 US-Dollar) für Touristen, die mit dem Flugzeug anreisen;
● 150 Baht für diejenigen, die auf dem Land- oder Seeweg einreisen.
Die Einführung der Steuer wurde aufgrund des Rückgangs der Touristenzahlen wiederholt verschoben. Nach Angaben des thailändischen Ministeriums für Tourismus und Sport war die Zahl der Touristen bis zum 21. Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 7,25 % zurückgegangen. Gleichzeitig wird laut EuroNews nun mit der Einführung der Steuer Mitte 2026 gerechnet.
Norwegen: neue Steuer auf Touristenunterkünfte
Ab 2026 tritt in Norwegen ein Gesetz in Kraft, das es den Gemeinden erlaubt, eine Steuer von 3 % auf Touristenunterkünfte zu erheben. Sie gilt sowohl für Hotelaufenthalte als auch für Kreuzfahrtpassagiere.
Wichtig ist, dass die Steuer nicht für das gesamte Land verbindlich ist – jede Stadt oder Gemeinde muss selbst entscheiden. Zu den Orten, die der Einführung bereits zugestimmt haben, gehören die Lofoten und Tromsø, beliebte Ziele für die Beobachtung der Nordlichter.
Vor diesem Hintergrund erlebte Norwegen 2025 einen Tourismusboom: Im Sommer gab es etwa 17,7 Millionen Übernachtungen, was einen Rekord darstellte.
Warum Tourismussteuern steigen
Wie Business Insider feststellt, werden Tourismusgebühren zunehmend als Instrument eingesetzt, um
● die Übersättigung durch Touristen zu bekämpfen
● lokale Dienstleistungen und Infrastruktur zu finanzieren
● die Belastung beliebter Orte auszugleichen
Steuern können in verschiedenen Formen erhoben werden – als Eintrittsgebühr oder als Aufschlag auf die Unterkunftskosten –, aber für Reisende bedeutet dies vor allem eines: Das Reisebudget für 2026 sollte sorgfältiger geplant werden.
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Foto: Cheng Min/Xinhua via Getty Images
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